Aus dem Bundesverband

Nein zu Haushaltkürzungen in Europa!

Zur heutigen Ablehnung des kommenden EU-Haushalt durch das Europäische Parlament erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

“Wir brauchen ein höheres EU-Budget. Eine Kürzung kommt nicht in Frage. Das Europäische Parlament hat selbstbewusst und richtig entschieden. Wir fordern die S&D-Fraktion auf sich in den kommenden Verhandlungsrunden weiter hartnäckig für ein deutlich höheres Budget einzusetzen.

Die EU kann es sich in ihrer derzeitigen Lage nicht leisten ihren eigenen finanziellen Spielraum für die nächsten sieben Jahre einzuengen. Wir brauchen Anreize für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Wir brauchen keinen Haushalt mit zu geringen Mitteln um beschlossene Ausgaben wie Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit auch tatsächlich zu finanzieren.

Es wäre doch verrückt, gerade bei der heutigen Lage erstmals in der Geschichte der EU den Haushalt zu kürzen! In vielen EU-Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit unerträglich hoch. Schon heute leiden viele junge Menschen stärker als andere unter dieser Krise. Kürzungen gehen daher auf Kosten der Jugend.

Wir stehen an der Seite viele junger Menschen in Europa. Unsere Partnerorganisation werben auf dem ganzen Kontinent für ein höheres EU-Budget. Mit unserer europaweiten „Rise Up“-Kampagne werden wir weiter gemeinsam gegen ein Europa des Sparzwangs mobilisieren. Wir wollen keinen schlechten Kompromiss, sondern eine wirkliche Perspektive.“