{"id":1929,"date":"2014-02-25T20:42:43","date_gmt":"2014-02-25T19:42:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/?p=1929"},"modified":"2014-02-27T22:47:46","modified_gmt":"2014-02-27T21:47:46","slug":"nicht-im-mittelalter-haengen-bleiben-warum-homosexualitaet-theologisch-nichts-schlechtes-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/2014\/02\/25\/nicht-im-mittelalter-haengen-bleiben-warum-homosexualitaet-theologisch-nichts-schlechtes-ist\/","title":{"rendered":"Nicht im Mittelalter h\u00c3\u00a4ngen bleiben \u00e2\u20ac\u201c Warum Homosexualit\u00c3\u00a4t theologisch nichts schlechtes ist"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Einwurf von\u00c2\u00a0Micha Heitkamp, Vorsitzender der Jusos Minden-L\u00c3\u00bcbbecke und Student der Politikwissenschaft und evangelische Theologie in Bielefeld<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/aktuellereinwurfhomosealitaet.jpg\" rel=\"lightbox[1929]\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1932\" alt=\"aktuellereinwurfhomosealitaet\" src=\"https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/aktuellereinwurfhomosealitaet.jpg\" width=\"540\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/aktuellereinwurfhomosealitaet.jpg 900w, https:\/\/www.dasroteteam.de\/jusos\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/aktuellereinwurfhomosealitaet-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eDas wird man in Deutschland doch wohl noch sagen d\u00c3\u00bcrfen\u00e2\u20ac\u0153 ist der sch\u00c3\u00b6nste Satz, den jede politische Diskussion hervorbringen kann. Es ist der Verweis darauf, dass man gerade den Mut vorbringt eine unbequeme Wahrheit auszusprechen und damit ein Tabu bricht. Oder zumindest glaubt man es zu tun. Die alte Redensart der Rechtspopulisten zeigt sich zurzeit wieder in Bestform in der Diskussion \u00c3\u00bcber Homophobie. Ausgehend von einer Online-Petition in Baden-W\u00c3\u00bcrttemberg versuchen gerade Konservative auf allen Kan\u00c3\u00a4len ihr Weltbild in die \u00c3\u2013ffentlichkeit zu bringen. Vorneweg \u00e2\u20ac\u201c wie k\u00c3\u00b6nnte es auch anders sein \u00e2\u20ac\u201c Matthias Matussek und hinterher eine ganze Reihe anderer Leute, \u00c2\u00a0die in der aktuellen Diskussion eine gute Chance sehen f\u00c3\u00bcr eine krude Meinung als Tabubrecher zu gelten.<\/p>\n<p>Die Argumentationslinie versucht daher auch nicht sachlich zu begr\u00c3\u00bcnden, warum Homosexualit\u00c3\u00a4t etwas schlechtes sei, sondern aufzuzeigen, dass wer homophobe Meinungen als homophob bezeichne, die Meinungsfreiheit anderer Menschen einschr\u00c3\u00a4nke. Dabei werden ein paar Grundannahmen getroffen, die Medien dann auch gerne weiter tragen. Eine dieser Grundannahmen, die in der Diskussion \u00c3\u00bcberraschenderweise kaum hinterfragt wird, ist: Das Christentum und die Kirchen sind gegen Homosexualit\u00c3\u00a4t. Sicherlich gibt es nicht wenige konservative Christinnen und Christen, die sich dieser Position anschlie\u00c3\u0178en w\u00c3\u00bcrden, eine Mehrheit des Christentums in Deutschland ist das aber nicht. Weil mich als Theologiestudent die einseitige mediale Wahrnehmung von konservativen ChristInnen st\u00c3\u00b6rt, m\u00c3\u00b6chte ich das tun, was Matussek und Co nicht tun: Ich m\u00c3\u00b6chte mich sachlich mit einer theologischen Position zu Homosexualit\u00c3\u00a4t auseinandersetzen.<\/p>\n<p><!--more-->Zun\u00c3\u00a4chst einmal muss ich daf\u00c3\u00bcr aber etwas klarstellen. Die Hauptkritik an einer theologischen Position, die sich gegen eine Gleichstellung von Homosexualit\u00c3\u00a4t ausspricht, ist der Verweis darauf, dass sich Religion nicht in weltliche Dinge einmischen soll. Zwischen privatem Glaube und dem gesellschaftlichen Zusammenleben m\u00c3\u00bcsse getrennt werden, so die Kritik. Dem schlie\u00c3\u0178e ich mich ausdr\u00c3\u00bccklich nicht an.<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eReligion ist das Ergriffensein von dem, was uns unbedingt angeht\u00e2\u20ac\u0153, definiert der Theologe Paul Tillich \u00e2\u20ac\u201c \u00c3\u00bcbrigens einer der Vordenker des religi\u00c3\u00b6sen Sozialismus \u00e2\u20ac\u201c die Religion. Es ist ein Verst\u00c3\u00a4ndnis von Religion, das kein blindes Vertrauen auf ein vom Diesseits unabh\u00c3\u00a4ngigen Jenseits in den Vordergrund stellt. Es geht um die Dinge, die uns im Hier und Jetzt unbedingt angehen. Religion hat f\u00c3\u00bcr die Menschen nur einen Wert, wenn sie auch im Kontext des Lebens der Menschen stattfindet.<\/p>\n<p>F\u00c3\u00bcr viele Menschen ist der Kontext der heutigen Zeit das radikale Auseinanderfallen der Weltgesellschaft und die Abspaltung der Bessergestellten. Religion braucht eine Antwort f\u00c3\u00bcr den Menschen, der aus nackter Verzweiflung heraus die Flucht nach Europa antritt und im Fl\u00c3\u00bcchtlingslager auf Lampedusa landet.<\/p>\n<p>F\u00c3\u00bcr viele Menschen ist der Kontext ihres Lebens eine Welt des Krieges. Religion braucht auch eine Antwort f\u00c3\u00bcr den Menschen, der seit er als Kindersoldat eingesetzt wird nichts anderes kennt als die Welt des T\u00c3\u00b6tens und Get\u00c3\u00b6tet werden. F\u00c3\u00bcr viele Menschen ist der Kontext ihres Lebens die fortschreitenden Folgen des Klimawandels. Und deshalb braucht Religion auch eine Antwort f\u00c3\u00bcr den Menschen, dessen Insel aufgrund des steigenden Meeresspiegels in absehbarer Zeit nicht mehr bewohnbar sein wird. Der Einsatz f\u00c3\u00bcr Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Sch\u00c3\u00b6pfung sind also h\u00c3\u00b6chst relevante gesellschaftliche Fragen, an denen Religion und Theologie nicht vorbeikommen.<\/p>\n<p>\u00c3\u201ehnlich verh\u00c3\u00a4lt es sich auch mit der Sexualit\u00c3\u00a4t. Matussek beschwert sich, dass es ein gesellschaftlich getragenes \u00e2\u20ac\u017eelftes Gebot\u00e2\u20ac\u0153 g\u00c3\u00a4be, das besage: \u00e2\u20ac\u017eDir soll alles, was rund um den Sex passiert, wurscht sein\u00e2\u20ac\u0153. Damit bringt er sich wieder in die Rolle des Tabubrechers, der gegen dieses Gebot verst\u00c3\u00b6\u00c3\u0178t. Denn nat\u00c3\u00bcrlich ist die Sexualit\u00c3\u00a4t etwas, was den Kontext des Lebens vieler Menschen ausmacht. Und nat\u00c3\u00bcrlich m\u00c3\u00bcssen Religion und Theologie deshalb auch Antworten auf Fragen zur Sexualit\u00c3\u00a4t geben k\u00c3\u00b6nnen. Die erste \u00c3\u0153berlegung an der Stelle ist eine Theologie, die sich zwar mit Sexualit\u00c3\u00a4t auseinandersetzt, sich aber kein Urteil \u00c3\u00bcber \u00e2\u20ac\u017egute\u00e2\u20ac\u0153 und \u00e2\u20ac\u017eschlechte\u00e2\u20ac\u0153 Sexualit\u00c3\u00a4t herausnimmt. Wie gef\u00c3\u00a4hrlich eine solche Position w\u00c3\u00a4re, zeigt sich an der aktuellen Diskussion \u00c3\u00bcber P\u00c3\u00a4dophilie. Ein christliches Verst\u00c3\u00a4ndnis von Sexualit\u00c3\u00a4t bedarf also gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178erer Differenzierung.<\/p>\n<p>Christliche Theologie begreift den Menschen als beziehungsreiches Wesen. Der Mensch steht in st\u00c3\u00a4ndiger Beziehung zu sich selbst, zu seiner sozialen und nat\u00c3\u00bcrlichen Umwelt und zu Gott. Unterbricht der Mensch diese Beziehungen schadet er sowohl sich selbst, als auch allen anderen Beziehungen. Der Theologe Eberhard J\u00c3\u00bcngel bringt es unter Einbeziehung Martin Bubers Philosophie vom Ich und Du folgenderma\u00c3\u0178en auf den Punkt: \u00e2\u20ac\u017eSo f\u00c3\u00bchrt die r\u00c3\u00bccksichtslose Selbstverwirklichung des Menschen dazu, da\u00c3\u0178 f\u00c3\u00bcr das Ich alles andere Sein nur noch als Mittel zum Zweck in Betracht kommt. Nun wird der andere Mensch, statt als Ebenbild Gottes um seiner selbst willen interessant zu sein, zum blo\u00c3\u0178en Mittel zur Durchsetzung meiner eigenen Interessen und Zwecke. Nun wird das Du zum Es.\u00e2\u20ac\u0153<\/p>\n<p>An dieser Stelle er\u00c3\u00b6ffnet sich ein Unterscheidungskriterium f\u00c3\u00bcr ein theologisches Verst\u00c3\u00a4ndnis von Sexualit\u00c3\u00a4t: Wann werden durch Sexualit\u00c3\u00a4t Beziehungen durchbrochen? Wann macht Sexualit\u00c3\u00a4t aus dem Du ein Es? Auf Anhieb fallen einem verschiedene Personen ein, die vom Du zum Es gemacht werden: Eine Frau, die vergewaltigt wird, ist wohl die schlimmste Form der sexuellen Ausbeutung. Oder eine Frau, die um \u00c3\u00bcberleben zu k\u00c3\u00b6nnen ihren eigenen K\u00c3\u00b6rper verkauft. Aber auch eine Frau oder ein Mann, die\/der von ihrer\/seinem PartnerIn betrogen wird sollte genannt werden. In diesen sehr verschiedenen F\u00c3\u00a4llen werden auf sehr unterschiedliche Art und Weise im theologischen Sinne Beziehungen zerst\u00c3\u00b6rt. Wo allerdings eine solche Beziehung zerst\u00c3\u00b6rt werden soll, wenn zwei sich liebende Frauen oder M\u00c3\u00a4nner miteinander schlafen, leuchtet nicht ein.<\/p>\n<p>Das konservative Christentum, das Homosexualit\u00c3\u00a4t als etwas s\u00c3\u00bcndiges ansieht, kommt aus einer anderen Denkrichtung: Es h\u00c3\u00a4lt sich an einer mittelalterlichen Ordo-Vorstellung fest, nach der es eine von Gott festgesetzte Ordnung gibt und jeder Mensch, der diese Ordnung durchbricht, eine S\u00c3\u00bcnde begeht. Fest verbunden ist diese Vorstellung mit einer St\u00c3\u00a4nde-Gesellschaft, die ebenfalls von Gott eingerichtet wurde und nicht hinterfragt werden darf. Beim besten Willen kann ich in der Botschaft von Jesus Christus, der alle weltliche Ordnung st\u00c3\u00a4ndig hinterfragt und Gesetze neu auslegt, keine Anhaltspunkte f\u00c3\u00bcr eine solche Weltvorstellung finden.<\/p>\n<p>\u00c3\u0153berhaupt wirken die theologischen Argumente gegen Homosexualit\u00c3\u00a4t sehr weit hergeholt. Verwiesen wird immer wieder auf einzelne Bibelstellen, in erster Linie im alten Testament. Diese Textausz\u00c3\u00bcge lassen sich allerdings auch nur im sozialen Hintergrund ihrer Entstehung verstehen. Die alttestamentliche Gesellschaft war in den Familien organisiert. Die soziale Altersabsicherung der Gesellschaft wurde durch die Kinder garantiert. In einer Gesellschaft, deren gesamtes Sozialsystem darauf beruht, dass die Familien Kinder zeugen, ist Homosexualit\u00c3\u00a4t ein Problem. Mit unserer heutigen Gesellschaft hat diese Vorstellung nichts mehr zu tun. \u00c3\u0153berhaupt gibt es wenig Gr\u00c3\u00bcnde ausgerechnet am Homosexualit\u00c3\u00a4tsverbot des alten Testamentes festzuhalten. In der Erzelterngeschichte beispielsweise ist es selbstverst\u00c3\u00a4ndlich, dass ein Mann mehrere Frauen hat und Kinder, die mit Sklavinnen gezeugt werden, der jeweiligen Besitzerin der Sklavin angerechnet werden. Niemand k\u00c3\u00a4me heute auf die Idee diese Geschichte so zu interpretieren, dass diese Familienvorstellung eine von Gott gewollte Ordnung sei.<\/p>\n<p>Was also bleibt ist ein medial recht stark wahrgenommener christlicher Konservativismus, der als letzte Festung der mittelalterlichen Ordo-Vorstellung die traditionelle Familie verteidigen will.<\/p>\n<p>Wirft man einen Blick ins neue Testament und auf die Botschaft von Jesus Christus, die im Zentrum des christlichen Glaubens steht, f\u00c3\u00a4llt einem auf, dass die Familie als gesellschaftlicher Wert eine recht geringe Rolle spielt. Jesus selbst spricht wenig von der Familie, die es zu bewahren gibt. Er selbst hatte sogar ein eher schwieriges Verh\u00c3\u00a4ltnis zu seiner eigenen Familie. Stattdessen steht der Ruf nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit im Kern der Botschaft. Daraus abzuleiten, dass die Familie als christlicher Wert keine Rolle mehr spielen sollte, w\u00c3\u00a4re allerdings fahrl\u00c3\u00a4ssig. Das Auseinanderbrechen vieler Familien stellt heute die Sozialpolitik vor gro\u00c3\u0178e Aufgaben und darf daher auch theologisch nicht unbeantwortet bleiben. Allerdings geh\u00c3\u00b6rt dazu auch das Anerkennen der Vielseitigkeit von Familienformen. Unverst\u00c3\u00a4ndlich bleibt daher auch das Argument, eine Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften f\u00c3\u00bchre zu einer Abwertung der \u00e2\u20ac\u017etraditionellen\u00e2\u20ac\u0153 Familie.<\/p>\n<p>Anders als die medial stark wahrgenommene Kritik der evangelischen Landeskirchen in Baden-W\u00c3\u00bcrttemberg an den Bildungspl\u00c3\u00a4nen der Landesregierung vermuten l\u00c3\u00a4sst, ist die evangelische Kirche in Deutschland in der Frage recht weit. In der kirchenintern viel diskutierten Orientierungshilfe des Rates des Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema \u00e2\u20ac\u017eZwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verl\u00c3\u00a4ssliche Gemeinschaft st\u00c3\u00a4rken\u00e2\u20ac\u0153 hei\u00c3\u0178t es etwa: \u00e2\u20ac\u017eDurch das biblische Zeugnis hindurch klingt als \u00c2\u00bbGrundton\u00c2\u00ab vor allem der Ruf nach einem verl\u00c3\u00a4sslichen, liebevollen und verantwortlichen Miteinander, nach einer Treue, die der Treue Gottes entspricht. Liest man die Bibel von dieser Grund\u00c3\u00bcberzeugung her, dann sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften, in denen sich Menschen zu einem verbindlichen und verantwortlichen Miteinander verpflichten, auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen.\u00e2\u20ac\u0153<\/p>\n<p>Das Bild von den Kirchen, die grunds\u00c3\u00a4tzlich gegen eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften stehen, stimmt also so gar nicht. Der Versuch von Matussek und Co sich als Verteidiger von Religions- und Meinungsfreiheit zu inszenieren, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als der Versuch intolerante Meinungen wieder mehrheitsf\u00c3\u00a4hig zu machen. Will sich das Christentum dazu nicht instrumentalisieren lassen, muss es deutlich widersprechen.<\/p>\n<p><strong>Lesetipp<\/strong>: <a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/download\/20130617_familie_als_verlaessliche_gemeinschaft.pdf\" target=\"_blank\">Orientierungshilfe \u00e2\u20ac\u017eZwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verl\u00c3\u00a4ssliche Gemeinschaft st\u00c3\u00a4rken\u00e2\u20ac\u0153 der EKD\u00c2\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Einwurf von\u00c2\u00a0Micha Heitkamp, Vorsitzender der Jusos Minden-L\u00c3\u00bcbbecke und Student der Politikwissenschaft und evangelische Theologie in Bielefeld \u00e2\u20ac\u017eDas wird man in Deutschland doch wohl noch sagen d\u00c3\u00bcrfen\u00e2\u20ac\u0153 ist der sch\u00c3\u00b6nste 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