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Der Wahlkampf ist vorbei Herr Abruszat!

Zu den Presseveröffentlichungen der FDP Minden-Lübbecke und dessen Kreisvorsitzenden Kai Abruszat (MdL) vom 7. bzw. 8. Juli erklärt der bildungspolitische Sprecher und stellv. Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos Jens Vogel:

“Der FDP-Kreisvorsitzende Kai Abruszat hat wohl noch nicht gemerkt, dass der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen vorbei ist, wenn man seine Angstmacher-Statements zur Abschaffung gut funktionierender Gymnasien in NRW und auch im Kreis Minden-Lübbecke so liest.

Scheinbar hat der FDP-Kreisvorsitzende den Schulpart des rot-grünen Koalitionsvertrages “Gemeinsam neue Wege gehen” nicht richtig gelesen, denn an keiner Stelle des Koalitionsvertrages steht, wie von Herrn Abruszat behauptet, dass die NRWSPD und die NRWGrünen funktionierende Gymnasien auflösen werde.

Im Koalitionsprogramm von SPD und Grünen geht um etwas ganz anderes: Der von allen Bildungsfachleuten aufgestellten Forderung nach längerem gemeinsamen Lernen der Schüler soll endlich auch bei uns entsprochen und Raum gegeben werden. Auch der demographische Wandel spielt zukünftig eine entscheidende Rolle, beim Erhalt eines ortsnahen Schulangebotes mit allen Schulabschlüssen – gerade im ländlichen Raum, wie der Kreis Minden-Lübbecke.

Die rot-grüne Landesregierung sieht in der Gemeinschaftsschule als geeignete Schulform, um das längere gemeinsame Lernen zu realisieren und ein breites Schulangebot sicherzustellen. Schrittweise und behutsam, unter Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen und in Zusammenarbeit mit den lokalen Schulträgern und Eltern, soll die Schulstruktur vor Ort neugestaltet werden.

Herr Abruszat versucht mit seinen Äußerungen die Eltern und Schülern zu verunsichern und von Seiten der Union wird wieder ein Schulkrieg heraufbeschworen, anstatt sich sachlich mit dem neuen Schulsystem auseinanderzusetzen.”

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