Schwarz-grünes Totalversagen beim Abitur

Rund 72.000 Abiturientinnen in NRW müssen um ihre Abiturprüfungen bangen. Die NRW Jusos und Vorsitzende Nina Gaedike kritisieren die mangelhafte Kommunikation der CDU-Schulministerin und verlangen eine Entschuldigung bei den Schülerinnen!

Teilweise erst um 21:00 Uhr haben Schülerinnen davon erfahren, dass ihre Prüfungen auf Freitag verschoben werden. Was CDU-Schulministerin Feller als „ärgerlich“ bezeichnet, bringt zahlreiche Schülerinnen, Eltern, aber auch Lehrerinnen zur Weißglut. Eine Entschuldigung der Ministerin steht noch aus. Der kommunikative Umgang mit der IT-Panne ist aus Sicht der NRW Jusos in höchstem Maße unterirdisch. Die Prüfungen auf Freitag zu verschieben, ist weiterhin aus zwei Gründen eine Zumutung für Schülerinnen: einerseits stehen Bahnstreiks an, andererseits das im muslimischen Glauben so wichtige Zuckerfest / Eid al-Fitr.

Aus Sicht von Nina Gaedike kann man nur von einem „schwarz-grünen Totalversagen“ sprechen: „Dass die Durchführung der Abiturklausuren durch eine nicht ordentlich aufgestellte digitale Infrastruktur scheitert, ist ein schlechter Witz. Dass Ministerin Feller die Schulen dann auch erst um 21:00 Uhr am Abend vor den eigentlichen Klausuren informiert, erinnert an die Kommunikation während der Coronapandemie. Uns bleibt keine Wahl als davon auszugehen, dass der schwarz-grünen Landesregierung die Situation der Schüler*innen egal ist oder aber, dass sie einfach inkompetent sind. Beides schlechte Aussichten für NRWs Bildungspolitik.“

Die NRW Jusos fordern, dass Ministerin Dorothee Feller für ihr Armutszeugnis einstehen und umgehend bei den Schüler*innen für die IT-Panne und für die mangelhafte Kommunikation um Entschuldigung bitten muss. Das Ministerium muss sicherstellen, dass die weiteren Prüfungen reibungslos ablaufen. Weitere Fehler dürfen nicht unterlaufen!

Foto: Christian Erfurt/Unsplash.com

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