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Bildungsstreik sinnvoll und wichtig

Samstag, 13.Juni 2009 von Redaktion

Aus dem Landesbüro

Vom 15.-19.06.2009 findet in Deutschland ein bundesweiter Bildungsstreik statt. Es soll aufmerksam gemacht werden auf die zahlreichen Missstände im Bildungssystem. Sowohl an den Schulen wie auch an den Universitäten liegt einiges im Argen.

Hierzu erklärt Christoph Dolle, Landesvorsitzender der NRW Jusos:

“Wir rufen alle SchülerInnen, Azubis und Studierenden in NRW auf, sich konstruktiv und friedlich am Bildungsstreik 2009 zu beteiligen! Schon seit Jahren fordern wir Jusos das gebührenfreie Studium, die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und das Ende der Marktorientierung des deutschen Bildungswesens.

Die schwarz-gelbe Landesregierung betreibt eine Bildungspolitik der sozialen Selektion. Es kann nicht sein, dass die Chance auf gute Bildung vom Portemonnaie der Eltern abhängt. Auch Migrantinnen und Migranten werden durch das Bildungssystem nach wie vor benachteiligt. Wir brauchen die gleichen Start- und Bildungschancen für alle jungen Menschen.

Außer Frage steht für uns NRW Jusos, dass ein solcher Bildungsstreik zum einen absolut friedlich verlaufen muss und zum anderen mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen für unser Bildungssystem verbunden ist.“

Die Aktionswoche startet am kommenden Montag, dem 15. Juni, mit einer Mahnwache gegen Studiengebühren von 10-13 Uhr vor der Düsseldorfer Staatskanzlei.

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9 Kommentare

  1. tutnixzursache sagt:

    Was diese plumpe Hinweis auf das “friedlich” ?
    Hat irgendjemand zu gewalttätigen Protesten aufgerufen? War der letzte Bildungsstreik unfriedlich? Gab es bei einer der vielen Studierendendemos z.B. gegen Studiengebühren besonders unfriedliches Verhalten? Nein.

    Warum muss immer den Medien nachgeplappert werden und schon von vornherein, ob auf Seite der Befürworter oder der Gegner von gewaltsamen Protesten ausgehen? Und hinterher steht dann in der Zeitung: “Alles blieb friedlich.” Ja was denn sonst?

    Das ist einer Demokratie einfach nicht würdig.

  2. Redaktion sagt:

    Was da beim letzten Bildungsstreik an der Humboldt in Berlin gelaufen ist, war net so sauber.. Sondern daneben, als es da Zerstörungen gab!

    Zu gewaltitigen Aktionen hat natürlich niemand aufgerufen, dies wurde von der Schüler-Union ins Spiel gebracht (Die muss man dafür kritisieren und nicht Christoph, der den Bildungsstreik unterstützt!).

  3. Nur weil die Schüler Union ein bisschen abdreht, heißt das nicht, dass die Streiks gut sind. Wir brauchen weiterhin ein dreigliedriges Schulsystem.
    Dolle sollte sich in meinen Augen auch mal eine Politik-Pause gönnen, nach einer Wahlniederlage muss man sich erst regenerieren. Sehe in ihm trotzdem einen recht guten Politik auf SPD-Bundesebene.
    Ich kritisiere allerdings “soziale Selektionen”, von denen er redet:

    1. Die LehrerInnen entscheiden, wer auf welche Schulform kommt und dabei geht es um Leistungsstände und nicht um soziale Selektionen. Es mag Schulen geben, auf denen Kinder von Oberschichtsfamilien gehen, allerdings gibt es dann in der Umgebung sicher Schulen, auf die auch andere Kinder gehen (Beispiel Minden: Ratsgymnasium, etc.). Diese werden dann auch gerne “Eliteschulen” genannt. Später interessiert es aber niemanden, auf welche Schule er gegangen ist. Nur der Abschluss zählt! Und lernen kann man im dreigliedrigen System deutlich besser, meiner Ansicht nach.

    Gruß

    Nico Hoffmeister

  4. Redaktion sagt:

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Fakt ist, dass Schülervertretungen die Anssicht teilt, dass das drei-gliedrige Schulsystem gescheitert ist und wir eine grundlegende Reform der Schulstruktur brauchen! Dies ist Beschlusslage der Jusos und der SPD und wird von vielen aus dem Bildungsbereich geteilt!

    Du verschließt deine Augen vor der Realität (Wie viele bei euch, hat man ja bei einer Diskussionsrunde mit Henning gesehen… ), die uns z.B. Finnland vorgemacht hat. Bei PISA vorne mit einen modernen Schulsystem mit längeren gemeinsamen Lernen. In den OECD-Berichten wird immer wieder eine Strukturreform gefordert, um für ein durchlässiges und chancengerechtes Bildungssystem zu sorgen. Das dreigliedriges Bildungssystem ist genau das Gegenteil von Chancengleichheit und Durchlässigkeit!

  5. Sandra Latzke sagt:

    Der Bildungsstreik ist richtig und dringend notwendig!

    Wer behauptet unser Bildungssystem hätte auch nur annähernd etwas mit Gerechtigkeit zu tun, der verdreht eindeutig die Tatsachen oder hat schlichtweg keine Ahnung.

    Das 3. gliedrige Schulsystem wirft Jahr für Jahr Tausende von (Haupt-)SchüerInnen einfach aus dem Leben. Keine Chance auf Ausbildungsstellen oder Berufswelt.
    Gerechtigkeit? Fehlanzeige!
    Grade HauptschülerInnen haben einfach den Stempel aufgedrückt bekommen nichts zu sein und nichts zu können. Es wird nicht mehr auf Noten geschaut, nein: Schon alleine der Briefkopf der Schule reicht aus um erst garnicht die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

    Eine Gemeinschaftsschule muss her!

    Und das ist nicht das Einzige was bei uns verkehrt läuft:
    Bildung ist unser höchstes Gut, unsere Zukunft und was machen CDU & FDP daraus? Eine Finanzierungsspritze! Studiengebühren kassieren ist einfach das Letzte und nimmt sozialschwachen Menschen einfach die Chance auf bestmögliche Bildung.

    Christoph Dolle und seine Position sind also eindeutig zu unterstützen.

    Streiken für ein besseres Bildungssystem!

  6. Falsch! Wir in Deutschland haben in meinen Augen die besten Handwerker in Europa, wenn nicht sogar auf der ganzen Welt. Und diese Handwerker sind keine Abiturienten, nein, Hauptschüler. Nicht mit gerechnet, oder? Unsere auf der ganzen Welt bekannte “Deutsche Qualität” ist ein Werk unserer Hauptschüler.
    Mit einem eingliedrigen Schulsystem wird das Abitur wertlos. Jeder hätte einen gleichwertigen Abschluss. Und die spezifische Förderung wäre auf einer “Mega”-Schule nicht mehr gegeben. Viele kämen nicht mehr hinterher, und ob 6en und 5en auf dem Zeugnis die Riesenmotivation wären, ist ja wohl nicht die Frage-ganz klar nein.

    Und zu den Schülervertretungen: Ich weiß ja nicht mit wem ihr gesprochen habt, aber die Gymnasialschülervertretungen sind absolut für das Dreigliedrige.
    Ich könnte mir ein anderes System besser vorstellen: Das zweigliedrige Schulsystem! Hauptschule und Realschule werden zusammengelegt. Diese Idee soll in meiner Stadt vielleicht umgesetzt werden. Nach der mittleren Reife könnten die Schüler dann weiter versuchen das Abitur zu schaffen. Sie könnten es aber auch sein lassen. Ich werde mich weiterhin mit diesem Konzept befassen und es ausarbeiten. Dann hätten wir einen Kompromiss geschlossen, der ein sehr gutes Schulsystem hervorgehen lässt.
    Ich bleibe aber dabei, dass dreigliedrig besser als Einheitsschule ist.

  7. Redaktion sagt:

    Setz dich erstmal mit der Gemeinschaftsschule auseinander, welche Kombinationsmöglichkeiten es gibt, anstatt dieses zukunftsweisendes System schlecht zu reden.

  8. Tim sagt:

    Hallo,

    erst mal zum Thema nichtfriedliches Verhalten: 2006 wurde bei uns an der Uni der Wagen des Rektors abgefackelt. ^^ Aber das nur am Rande. Natürlich sind die Demos friedlich, es gibt nur wenige Ausnahmen. Und keiner hat Interesse daran, dass die Demos eskalieren.

    Nun aber zur Lehrerempfehlung und dem Dreigliedrigen Schulsystem. Es ist doch ziemlich Naiv zu glauben, dass _eine_ Person die Befähigung hat, den weiteren Werdegang des Kindes zu bestimmen. Es ist doch wissenschaftlicher Fakt, dass Lehrer einer Grundschule engere Bindung zu ihren Schülern haben, als Lehrer von höheren Schulen. Es besteht doch, gerade wegen der relativen Hilflosigkeit der Grundschüler und der neuen Situation, die Notwendigkeit, dass die Lehrkräfte eine nur partielle professionelle Beziehung zu ihren Schülern aufbauen. Das sind Fakten, die unumstößlich sind. Genauso ist die Folge daraus doch auch offensichtlich und mehrfach nachgewiesen worden: Wo subjektive Beziehungen entstehen, kann keine bzw. nur eine mangelhafte objektive Beurteilung gewährleistet werden. Wie also soll ein Lehrkörper, der nicht objektiv entscheiden kann, die richtige Wahl für ein Kind treffen können?

    Mir ist natürlich auch bewusst, dass speziell die konservativen Parteien ein Problem damit haben, dass dem Lehrer die Objektivität abgestritten wird. Das der Lehrer dabei nicht als subjektiv handelnde Person gesehen wird, weil sie das „Feindbild“ darstellen soll, sondern einfach weil es in der Notwenigkeit des Lehrers einer Grundschulklasse liegt, eben nicht in gehobenem Maße objektiv zu handeln, wird dabei von genau diesen Parteien ignoriert. Ich rate an dieser Stelle den Verfechtern der Lehrerempfehlung doch einmal sich in die psychologisch-soziologischen Grundsätze der Grundschule einzulesen. Und keine Angst: Die Wissenschaftler, denen wir die Erkenntnis zu verdanken haben, sind sogar politisch gesehen vom liberalen bzw. konservativen Ufer. Sie zeichnen sich halt nur dadurch aus, dass sie weltoffener sind. Außerdem: Lesen bildet.

    Wenn ich natürlich sage, dass der Grundschullehrer subjektiv handelt und ihm deshalb das Recht absprechen möchte, für die Kinder diese wichtige Entscheidung zu treffen, dann muss ich es leider auch den Eltern absprechen. Denn die strotzen ja nur so vor Befangenheit und sind sich häufig nicht im Klaren darüber, was das Beste für ihr Kind ist. Wenn also weder Lehrer noch Eltern im Stande sind, die Entscheidung für das Kind zu treffen, wer dann? Ich hab da an dieser Stelle mal eine ganz revolutionäre Idee – wir lassen einfach niemanden entscheiden, schaffen das dreigliedrige Schulsystem einfach ab und gründen (anständige!!!) Gemeinschaftsschulen. Problem gelöst. (Anständig bedeutet in diesem Fall: viel kleinere Klassen; neue Lehrpläne; neue Fächer(speziell Ethik und Moral, etc.) ; mehr Eigenverantwortlichkeit bei den Schülern(Vorbild: Finnland))

    Bei diesem Thema angelangt muss ich jetzt den Satz schlechthin zitieren.

    Zitat von Nico Hoffmeister:
    „Und lernen kann man im dreigliedrigen System deutlich besser, meiner Ansicht nach.“

    Deine Ansicht in allen Ehren, aber hast du auch irgendwelche Belege für deine These? Finnland hat bei der PISA Studie wesentlich besser abgeschnitten als Deutschland. Wer das nur und ausschließlich auf das Schulsystem schiebt hat natürlich auch nicht Recht. Andere sozioökonomische Faktoren, wie z.B. ein ganz anderer Migrantenanteil und eine andere Form der Integration tragen hier auch ganz besonders zu dem Unterschied bei. Dennoch existiert das andere Schulsystem und gleichzeitig haben die Finnen das bessere Abschneiden bei PISA. Auch Deutschland schneidet bei einer Studie recht gut ab – nämlich bei der IGLU Studie. Wo Kinder gemeinsam lernen, wo noch keine maßgebliche Unterscheidung zwischen „gut“ und „schlecht“ stattfindet, nämlich in der Grundschule, sind wir erfolgreicher als bei der PISA Studie. (Der Halbwissende möchte hier jetzt wieder sagen, dass sich IGLU und PISA nicht vergleichen lassen. Ich empfehle diesen Leuten die Studien zu lesen. Hoffentlich ist das Thema dann auch endlich mal vom Tisch… Lesen bildet!)

    Und dann kommt so ein Kommentar: „Falsch! Wir in Deutschland haben in meinen Augen die besten Handwerker in Europa, wenn nicht sogar auf der ganzen Welt. Und diese Handwerker sind keine Abiturienten, nein, Hauptschüler. Nicht mit gerechnet, oder? Unsere auf der ganzen Welt bekannte “Deutsche Qualität” ist ein Werk unserer Hauptschüler.“

    Das nenne ich doch mal die dümmste Kausalitätskette, die ich jemals gesehen habe. Die Ursache für die „deutsche Qualität“ soll der Hauptschüler sein? Der Angabe deiner Homepage nach zu urteilen, bist du Mitglied in der JU. Ich bin schockiert, dass gerade jemand in der JU, der politisch mitmischen möchte, den Produktionsprozess noch nicht ganz durchblickt hat. „Deutsche Wertarbeit“ ist ein Produkt aus denjenigen, die die Idee für das Produkt hatten. Dann kommen die Ökonomen, die die wirtschaftliche Realisierbarkeit prüfen und den finanziellen Rahmen für das Produkt setzen. Das natürlich unter Mitsprache der Marketingabteilung. Das Ganze geht dann an die Ingenieure, welche im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten noch etwas nachbessern. Abschließend geht alles in die Produktion, wo der deutsche Arbeiter die Teile zusammenschweißt, die zum Teil aus Osteuropa, China oder Taiwan kommen.( „Deutsche Wertarbeit“ ist zum Teil eben doch nur “Made in China“.) Und du rechnest den „Handwerkern“ den Erfolg des Produkts zu? Dann schaffen wir doch die ganzen Ökonomen, Soziologen, Juristen und Ingenieure ab. Es ist ein Gemeinschaftsprodukt und auch als solches zu verstehen.

    Nebenbei erwähnt: Wie dem Mikrozensus (ich glaube 2007) zu entnehmen ist, sind die meisten Arbeitslosen Hauptschüler. Und das ist ein Produkt unserer Hauptschulen.

    Das in einer Gemeinschaftsschule die individuelle Förderung nicht mehr möglich ist, ist vollkommender quatsch. Bei einer (von mir bereits eingangs angesprochenen) Verkleinerung der Klassen und Umstrukturierung der Stundenpläne und Fächer sowie mehr Wahlmöglichkeiten der Schüler, ist die individuelle Förderung selbstverständlich gegeben.

    Dazu kommt natürlich noch der Synergieeffekt, dass starke Schüler die schwachen Unterstützen und sie auch unterrichten. Es ist pädagogischer Fakt, dass Schüler mehr behalten, wenn sie ihr Wissen an andere weitergeben. Darüber hinaus lernen Menschen von Gleichaltrigen wesentlich schneller, da es einen viel besseren Zugang gibt. Aber wie gesagt, ich empfehle einschlägige Anfängerliteratur. Da ist dies alles nachzulesen. Lesen bildet – wirklich!

    Nun ja und dass das Abitur wertlos wäre, sofern es eine Gemeinschaftsschule gibt ist auch totaler quatsch. Man möchte nur einmal in andere Länder schauen und stellt fest, dass es dort keine inflationäre Entwicklung des Bildungsabschlusses gibt. (Wobei das vermittelte Wissen eher zweitranging ist. Schon der konservative(!) Parsons hat herausgefunden wofür Schule wirklich wichtig ist und was sie uns wirklich lehrt. Aber das ist auch schon seit 50Jahren bekannt und hat einfach nur noch nicht den Weg in die CDU gefunden. Lesen bildet.)

    Warum fällt es der CDU nur so schwer wissenschaftliche Fakten zu ignorieren?

    Okay, ich hab schon wieder zu viel geschrieben! ^^

    Einen schönen Abend wünsche ich euch,
    Tim

  9. Thorsten Kuntemeier sagt:

    Ich weiß ja nicht, welche Hauptschüler mit Top-Handwerksausbildung Du meinst, aber soweit ich weiß werden für den Tischlerberuf (Achtung: Handwerk!) inzwischen auch fast nur Realschüler genommen. Außerdem ist es absolut wahnwitzig, bei einem 10jährigen Kind entdecken zu können, ob es handwerklich, musisch oder mathematisch-logisch begabt ist. Bin auf jeden Fall für gemeinsames Lernen mindestens bis zu 8. oder 10. Klasse.
    Außerdem: wohlhabende Eltern werden ihre Kinder immer auf ein Gymnasium schicken, um ihm bessere Startchancen zu geben. Auch, wenn das Kind mit dem Leistungsdruck am Gymnasium, der gerade durch das G8 zugenommen hat, nicht zurecht kommt. Wohlhabende Eltern haben das Geld, den Kindern gutes Schulmaterial und Förderunterricht 1. Klasse zu geben.
    Zum Schluss eine einfache Frage: was ist so verkehrt daran, wenn alle Menschen die gleichen Startvoraussetzungen ins Berufs- o. Studentenleben haben? Gleicher Schulabschluss heißt nicht, dass alle Schüler automatisch eine 1 bekommen.
    Die Bildungsmaut, von CDU und FDP liebevoll “Studiengebühr”getauft, ist etwas, für das ich mich als Bürger eines Landes schäme, in dem Aufklärung und freie Bildung für alle (eigentlich) ein Grundrecht sind. Jeder Schulabgänger aus der Unter- oder Mittelschicht wird so vom Studium abgeschreckt. Denn: Studiengebühren müssen zurückgezahlt werden. Und wenn ich mit einem Studium anfange, weiß ich nicht, ob ich sofort nach dem Abschluss einen Job habe, mit dem ich die Gebühren schnell zurückzahlen kann.
    Die SPD hat da das bessere Konzept. Breite Schultern müssen mehr tragen als schmale Schultern, her mit dem Bildungssoli!

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