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Jusos und „StreetArt“ auf dem Portaner-Stadtfest

jusohallofameqm9Für die Einen ist es eine Kunstform, für die Anderen ist es Vandalismus – Die Rede ist von Graffiti. In fast jeder Stadt sind diese kleinen Kunstwerke an vielen grauen Mauern zu sehen, aber oft findet man darunter auch sinnlose Schmierereien, die mit der Graffiti-Kultur nichts gemein haben.

Auch hier im Kreis Minden-Lübbecke findet man an vielen Orten Graffitis in Form von Signaturen, sog. Tags oder in Form von richtigen Kunstwerken an den Mauern.

Graffiti ist ein Ausdruck einer weltweiten Jugendkultur, die es seit über 30 Jahren gibt, und diese muss endlich als Kulturform anerkannt und gefördert werden, anstatt zu kriminalisieren. Deshalb müssen überall im Kreis legale Entfaltungsmöglichkeiten für die Sprayer geschaffen werden.

Zusammen mit einigen Sprayern aus dem Kreis haben die Jusos Minden-Lübbecke den Verein “StreetArt” gegründet. “StreetArt” hat sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit den Jugend – und Kulturämtern der Städte und Gemeinden, legale Freiflächen zu planen, realisieren und zu unterhalten.

Am kommenden Wochenende (12.09. – 14.09.) werden sich die Jusos Porta Westfalica und „StreetArt“, auf dem Stadtfest in Porta Westfalica mit einer „mobilen Graffitimauer“ präsentieren.

An der Graffitimauer können sich interessierte Jugendliche mit eigenen Bildern verewigen, sich über die Arbeit des Vereins „StreetArt“ und der Jusos Porta Westfalica informieren und mit den Jusos über aktuelle Themen diskutieren.

Die Jusos Porta Westfalica und „StreetArt“ werden ihre Graffitimauer und ihren Infopoint am “Haus des Gastes” aufbauen und freuen sich über den Besuch.

Erfolgreiche Gründung der Jusos Porta Westfalica

Nach Wiedergründung ist Marco Pellegrino aus Barkhausen neuer Vorsitzender

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Bereits vor zwei Wochen fand in Hausberge im Gasthaus Burgschänke die Gründungsversammlung der Juso-AG Porta Westfalica statt. Dort wurde auch ein Vorstand gewählt.

Nachdem es jahrelang keine Juso-AG Porta Westfalica mehr gegeben hatte, wählten die Mitglieder Marco Pellegrino aus Barkhausen bei der wiedergegründeten Juso-AG zum Vorsitzenden. Julja Hartmann und Sebastian Westerfeld, beide aus Lerbeck, werden ihm als stellvertretende Vorsitzende zur Seite stehen. Zu den Beisitzern wurden Sabine Zahl und Martin Gütebier aus Hausberge gewählt.Auf der Gründungsversammlung wurde auch über das zukünftige Arbeitsprogramm abgestimmt, dieses beinhaltet die Themen der Jusos Porta Westfalica für die nächsten Monate. Auch die kommende Landratswahl war Thema der Sitzung: Der Juso-Unterbezirksvorsitzende Jens Hübsch aus Minden und Peter Ibrügger aus Porta Westfalica stellten kurz die anstehende Landratswahl und das Auswahlverfahren der SPD-Kandidaten vor. Auch möchte man mit dem in Kürze startenden Wahlportal, abzurufen unter www.jusos-mi-lk.de, die Jungwähler in Porta Westfalica informieren.

Des Weiteren wird man sich mit dem Thema Rechtsradikalismus auseinandersetzen. Auch die Schaffung eines Jugendparlaments in der Stadt Porta Westfalica liegt dem neuen Vorstand sehr am Herzen, wie auch die Schaffung von Plätzen, an denen die Jugendlichen in der Stadt Porta Westfalica legal Graffitis malen können. Einen Hinweis gab es auch auf die Regionalkonferenz der Jusos OWL, die am ersten Februarwochenende in Porta Westfalica in der Jugendherberge stattfindet.

Der Vorsitzende der Kreis-Jusos aus Minden: ” Mit einem festen und aktiven Stamm von über 10 jungen Leuten bei den Jusos in Porta Westfalica war es nur ein logischer und vernünftiger Schritt, die AG in Porta Westfalica wiederzugründen, so dass wir jetzt auch dort eine junge und schlagkräftige Gruppe haben”, so Jens Hübsch.

Der neue Vorsitzende Marco Pellegrino ergänzt: “Ob junge und alte Jusos, erfahren und unerfahren, alle verschiedenen Schichten und Gruppen sind vertreten, so dass das arbeiten und die Diskussionskultur nicht nur interessant werden, sondern auch viel Spaß machen dürften”. “Der enorme Zulauf und auch der Zuspruch der Jugendlichen sind schon phänomenal”, so die beiden Stellvertretenden Vorsitzenden Sebastian Westerfeld und Julja Hartmann abschließend.